Gebäudemanagement UKM-Inklusionscoaches arbeiten mit „place & train“

Die UKM Gebäudemanagement GmbH, eine Tochtergesellschaft des Universitätsklinikums Münster, beschäftigt in ihrer Inklusionsabteilung aktuell zwölf Mitarbeitende mit besonderem Unterstützungsbedarf und zwei Coaches.

Irina Gembalczyk (l.) und Julia Christine Kreimeyer sind Inklusionscoaches der UKM GM und stehen zwölf Mitarbeitenden der Inklusionsabteilung zur Seite. Foto: UKM/Jeremies

Die UKM Gebäudemanagement GmbH, eine Tochtergesellschaft des Universitätsklinikums Münster, setzt sich seit 2017 konsequent für die Integration von Menschen mit Behinderung ein. Das Team der Inklusionsabteilung, bestehend aus zwei Coaches, kümmert sich aktuell um zwölf Beschäftigte mit besonderem Unterstützungsbedarf.

Die Mitarbeitenden in der Inklusionsabteilung sind hauptsächlich im Bereich Reinigung tätig. Ihre Arbeitsplätze werden über verschiedene Förderprogramme bezuschusst, zum Beispiel über ein Bundesprojekt oder Mittel vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Bereits 2017 wurde die Inklusionsabteilung der UKM GM mit Unterstützung eines externen Anbieters aufgebaut.

Die Mitarbeitenden werden von den Teamleitern der UKM GM fachlich angeleitet, der Arbeitseinsatz richtet sich dabei nach dem Prinzip „place & train“. „Das bedeutet, dass jede Kollegin und jeder Kollege zunächst seinen Arbeitsplatz bekommt und dort werden dann ganz individuell die benötigten Fähigkeiten für genau diesen Arbeitsplatz trainiert“, erklärt Irina Gembalczyk, die als Inklusionscoach allen Mitarbeitenden in der Abteilung zur Seite steht.

Gembalczyk ist wie ihre Kollegin Julia Christine Kreimeyer Pädagogin und sie übernehmen gemeinsam die psychosoziale Betreuung in der Abteilung. „Bei uns arbeiten Menschen, die von Schwerbehinderung besonders betroffen sind. Deshalb gehen wir auf individuelle Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden ein“, sagt Kreimeyer.

Zum einen begleiten sie die Einarbeitung der Beschäftigten und helfen bei Schwierigkeiten am Arbeitsplatz oder bei organisatorischen Belangen wie Urlaubsplanung und -beantragung. Zum anderen vermitteln sie bei möglichen Konflikten mit Kolleginnen und Kollegen oder Vorgesetzten und sind ganz praktisch das Bindeglied zwischen Inklusionskraft und deren Team- und Bereichsleitern.

Einen Einblick in die Inklusionsabteilung gibt es in einem Video des UKM „Gelebte Inklusion am UKM: Wie Mitarbeitende und Inklusionscoaches zusammenarbeiten".

Quelle: kma online

Hier auch ein Link zum Artikel auf der Seite des UKM.