Die Arbeitslosenzahlen im Oktober - Arbeitslosenzahl von Menschen mit Behinderung ist gesunken

Westfalen (lwl). Der Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung hat sich im Oktober weiter verbessert. Die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung ist im Oktober in Westfalen-Lippe in den meisten Arbeitsagenturbezirken gesunken, insgesamt ist sie im Vergleich zum Vormonat um 114 Personen gesunken. Der Landschaftsverband-Westfalen-Lippe (LWL) teilt aktuell mit, dass Ende Oktober 21.548 Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe ohne Arbeit waren (davon 13.060 Männer und 8.488 Frauen). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl um 81 gesunken.

"Die örtlichen Fachstellen leisten einen wichtigen Beitrag, um die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung im allgemeinen Arbeitsmarkt zu sichern und damit Arbeitslosigkeit zu verhindern", sagt LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. Die 47 örtlichen Fachstellen Behinderte Menschen im Beruf sind bei den kreisfreien Städten, den Landkreisen sowie bei einigen kreisangehörigen Städten und Gemeinden angesiedelt. Sie beraten und unterstützen in den Bereichen Besonderer Kündigungsschutz und Begleitende Hilfen im Arbeitsleben. "Daher hat der LWL-Sozialausschuss beschlossen, den örtlichen Fachstellen weiterhin 6,5 Mio. Euro für ihre Arbeit zur Verfügung zu stellen." Die Leiter der Fachstellen haben sich am 21. November zu ihrer jährlichen Arbeitstagung in Münster beim LWL getroffen. "Das Treffen dient dem Austausch zwischen den Fachstellen untereinander und mit dem LWL-Inklusionsamt Arbeit und fördert damit die Arbeit der örtlichen Fachstellen", erläutert der Leiter des LWL-Inklusionsamts Arbeit Michael Wedershoven.

Das LWL-Inklusionsamt Arbeit bietet vom Kündigungsschutz, über begleitende Hilfen am Arbeitsplatz, Unterstützung durch Integrationsfachdienste und weitere Fachdienste oder der Förderung von Inklusionsbetrieben auch Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf und Beschäftigungsmöglichkeiten in einer Werkstatt für behinderte Menschen an.

Hintergrund
Das LWL-Inklusionsamt Arbeit vereinigt unter dem neuen Namen (bisher: LWL-Integrationsamt) die bisherigen Aufgaben des Schwerbehindertenrechts mit den Aufgaben zur Teilhabe an Arbeit aus der Eingliederungshilfe. Es hat die Aufgabe, private und öffentliche Arbeitgeber im Sinne der Inklusion dabei zu unterstützen, behinderungsgerechte Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen und zu erhalten. Hierfür steht dem LWL- Inklusionsamt Arbeit ein breit gefächertes Angebot an Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung - personeller, technischer wie auch finanzieller Art. Neben der behinderungsgerechten Ausstattung der Arbeitsplätze bilden die Beratung der betroffenen Menschen und der Arbeitgeber sowie der besondere Kündigungsschutz Schwerpunkte in der Arbeit der LWL-Abteilung.

Hier finden Sie eine Übersicht (PDF-Dokument) zu den Arbeitslosenzahlen von Oktober 2018 im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr.

Quelle:

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235