Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im Dezember weiter gesunken

Westfalen (lwl). Die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im Dezember weiter leicht gesunken. Nach dem jüngsten Bericht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sank die Arbeitslosigkeit für Menschen mit Schwerbehinderung in Westfalen-Lippe auf 21.318 (12.965 Männer und 8.353 Frauen). Das sind 166 weniger als im November. Gegenüber dem Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung um 186 gesunken.

"Auf Grund der guten Konjunkturaussichten erwarten wir auch für 2018 einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit", sagte LWL- Sozialdezernent Matthias Münning. "Das ist eine erfreuliche Entwicklung, die belegt, dass Arbeitgeber zunehmend den Wert der Arbeit von schwerbehinderten Menschen erkennen. Die Feststellung einer Schwerbehinderung bedeutet nämlich nicht automatisch, dass der Arbeitnehmer seine Arbeit nur unzureichend ausüben kann." Es komme vielmehr darauf an, ihn entsprechend seiner Fähigkeiten am Arbeitsmarkt einzusetzen. Dabei könnten Defizite mit Hilfe der Leistungen des LWL-Integrationsamtes und der örtlichen Fachstellen für Menschen mit Schwerbehinderung ausgeglichen werden. "Die Mitarbeiter des LWL-Integrationsamtes, die örtlichen Fachstellen sowie die Integrationsfachdienste stehen unterstützend und beratend zur Seite", so Münning weiter


Hintergrund
Das LWL-Integrationsamt hat die Aufgabe, private und öffentliche Arbeitgeber im Sinne der Inklusion dabei zu unterstützen, Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen und zu erhalten. Neben der technischen Ausstattung behinderungsgerechter Arbeitsplätze bilden die Beratung der betroffenen Menschenund der Arbeitgeber sowie der besondere Kündigungsschutz Schwerpunkte in der Arbeit der LWL-Abteilung.

 

Hier finden Sie eine Übersicht (PDF-Dokument) zu den Arbeitslosenzahlen von Dezember 2017 im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr.

Quelle:

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

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