Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im November weiter gesunken

Westfalen (lwl). Die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im November weiter leicht gesunken. Nach dem jüngsten Bericht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sank die Arbeitslosigkeit für Menschen mit Schwerbehinderung in Westfalen-Lippe auf 23.101 (14.049 Männer und 9.052 Frauen). Das sind 181 weniger als im Oktober. Gegenüber dem Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung aber um 64 gestiegen.

"Zur Zeit sinkt die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Schwerbehinderung bundesweit. Ich hoffe, dass sich dieser positive Trend auch im kommenden Jahr weiter fortsetzen wird", sagte LWL- Sozialdezernent Matthias Münning. "Die erfreuliche Entwicklung darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass in Westfalen-Lippe immer noch 23.101 Menschen mit Schwerbehinderung und damit mehr als im Vorjahr ohne Arbeit sind. Die Anstrengungen des LWL-Integrationsamtes, schwerbehinderte Menschen in Arbeit zu bringen und zu halten, werden deshalb nicht nachlassen. Mit aktiver begleitender Hilfe im Arbeitsleben wollen wir Arbeitsplätze schwerbehinderter Menschen sichern. Eine Chance zur berufliche Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt für wesentlich behinderte Menschen eröffnen die Fördermittel des ab dem 1. Januar 2018 in Kraft tretenden neuen LWL-Budgets für Arbeit."

Hintergrund
Das LWL-Integrationsamt hat die Aufgabe, private und öffentliche Arbeitgeber im Sinne der Inklusion dabei zu unterstützen, Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen und zu erhalten. Neben der technischen Ausstattung behinderungsgerechter Arbeitsplätze bilden die Beratung der betroffenen Menschen und der Arbeitgeber sowie der besondere Kündigungsschutz Schwerpunkte in der Arbeit der LWL-Abteilung.

Hier finden Sie eine Übersicht zu den Arbeitslosenzahlen von September 2017 im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr(pdf).

Quelle: Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235, presse(at)lwl.org