Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung ist im Februar gesunken - LWL will Zusammenarbeit mit Arbeitsagenturen und Jobcentern intensivieren

Westfalen (lwl). Der Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung hat sich im Februar wieder deutlich entspannt. Insgesamt hat in Westfalen-Lippe die Zahl der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen im Vergleich zum Vormonat um 275 Personen abgenommen. Der Landschaftsverband-Westfalen-Lippe (LWL) teilt aktuell mit, dass Ende Februar 21.982 Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe ohne Arbeit waren (davon 13.383 Männer und 8.599 Frauen). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl um 62 Personen gesunken.

 

Nach der deutlichen Zunahme der Arbeitslosenzahlen von Menschen mit Behinderungen im Januar bin ich froh, dass sich die Situation wieder verbessert hat", sagt LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. "Wichtig für eine dauerhafte Absicherung der Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung ist auch die Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen und den Jobcentern. Das LWL-Inklusionsamt Arbeit wird den Kontakt daher intensivieren."

Das LWL-Inklusionsamt Arbeit bietet vom Kündigungsschutz, über begleitende Hilfen am Arbeitsplatz, Unterstützung durch Integrationsfachdienste und weitere Fachdienste oder der Förderung von Inklusionsbetrieben auch Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf und Beschäftigungsmöglichkeiten in einer Werkstatt für behinderte Menschen an. Im Bereich des Kündigungsschutzes und der Begleitenden Hilfen im Arbeitsleben arbeitet das LWL-Inklusionsamt eng den örtlichen Fachstellen Behinderte Menschen im Beruf zusammen.

Hintergrund
Das LWL-Inklusionsamt Arbeit vereinigt unter dem neuen Namen die bisherigen Aufgaben des Schwerbehindertenrechts mit den Aufgaben zur Teilhabe an Arbeit aus der Eingliederungshilfe. Es hat die Aufgabe, private und öffentliche Arbeitgeber im Sinne der Inklusion dabei zu unterstützen, behinderungsgerechte Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen und zu erhalten. Hierfür steht dem LWL- Inklusionsamt Arbeit ein breit gefächertes Angebot an Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung - personeller, technischer wie auch finanzieller Art. Neben der behinderungsgerechten Ausstattung der Arbeitsplätze bilden die Beratung der betroffenen Menschen und der Arbeitgeber sowie der besondere Kündigungsschutz Schwerpunkte in der Arbeit der LWL-Abteilung.
Die 47 örtlichen Fachstellen Behinderte Menschen im Beruf sind bei den kreisfreien Städten, den Landkreisen sowie bei einigen kreisangehörigen Städten und Gemeinden angesiedelt. Sie beraten und unterstützen in den Bereichen Besonderer Kündigungsschutz und Begleitende Hilfen im Arbeitsleben.

Hier finden Sie eine Übersicht (PDF-Dokument) zu den Arbeitslosenzahlen von Februar 2019 im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr.