Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung war im Dezember stabil - Fortbildung erhält Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen

Westfalen (lwl). Der Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung war im Dezember 2018 stabil. Insgesamt hat in Westfalen-Lippe die Zahl der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen im Vergleich zum Vormonat um 56 Personen abgenommen. Der Landschaftsverband-Westfalen-Lippe (LWL) teilt aktuell mit, dass Ende Dezember 2018 21.480 Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe ohne Arbeit waren (davon 13.036 Männer und 8.444 Frauen). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl allerdings um 162 Personen gestiegen.

"Eine stabile Konjunktur bedeutet auch für Menschen mit Behinderung gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt", sagt der LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. "Einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Arbeitsplätzen bietet die individuelle Fortbildung. Das LWL-Inklusionsamt Arbeit macht Arbeitgeberinnen und Arbeitnehmern, dabei insbesondere den Schwerbehindertenvertretungen, ein umfangreiches Fortbildungsangebot zum Schwerbehindertenrecht."


Das LWL-Inklusionsamt Arbeit bietet vom Kündigungsschutz über begleitende Hilfen am Arbeitsplatz, Unterstützung durch Integrationsfachdienste und weitere Fachdienste oder der Förderung von Inklusionsbetrieben auch Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf und Beschäftigungsmöglichkeiten in einer Werkstatt für behinderte Menschen an. Eine wichtige Funktion hat dabei das Fortbildungsprogramm zum Schwerbehindertenrecht, das unter http://www.lwl-inklusionsamt-arbeit.de/kursprogramm zu finden ist.

Hintergrund
Das LWL-Inklusionsamt Arbeit vereinigt unter dem neuen Namen die bisherigen Aufgaben des Schwerbehindertenrechts mit den Aufgaben zur Teilhabe an Arbeit aus der Eingliederungshilfe. Es hat die Aufgabe, private und öffentliche Arbeitgeber im Sinne der Inklusion dabei zu unterstützen, behinderungsgerechte Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen und zu erhalten. Hierfür steht dem LWL-Inklusionsamt Arbeit ein breit gefächertes Angebot an Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung - personeller, technischer wie auch finanzieller Art. Neben der behinderungsgerechten Ausstattung der Arbeitsplätze bilden die Beratung der betroffenen Menschen und der Arbeitgeber sowie der besondere Kündigungsschutz Schwerpunkte in der Arbeit der LWL-Abteilung.
Die 47 örtlichen Fachstellen Behinderte Menschen im Beruf sind bei den kreisfreien Städten, den Landkreisen sowie bei einigen kreisangehörigen Städten und Gemeinden angesiedelt und erbringen Beratung und Unterstützung in den Bereichen Besonderer Kündigungsschutz und Begleitende Hilfen im Arbeitsleben.

Hier finden Sie eine Übersicht (PDF-Dokument) zu den Arbeitslosenzahlen von Dezember 2018 im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr.

Quelle:

 

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235